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PokerStars‘ Anti-Ratholing Software weiter im Vormarsch

Die neuste Poker-Software im Kampf gegen Ratholing ist nun auf fast allen No-Limit Hold’em sowie einigen Pot-Limit Omaha Tischen bei PokerStars im Einsatz. Die Meldungen seitens der Poker-Community sind positiv und die Schlupflöcher für unfaire Spieler scheinen tatsächlich kleiner geworden zu sein.

PokerStars SpadeBeim Poker Players-Meeting auf der Isle of Man im vergangenen April kam das Thema auf und seit Mai letzten Jahres arbeitete man an einer Regelung, um sogenanntes Ratholing in den Griff zu bekommen.

Hierbei geht es um Spieler, die mit einem kleinen Stack starten und den Tisch verlassen, wenn sie etwas gewonnen haben, nur um sich kurz darauf an einem anderen Tisch wieder mit kleinem Stack niederlassen. Kein wirklicher Verstoß gegen die Regeln, doch äußerst unfair gegenüber den anderen Spielern.

Allerdings ist eine Regelung nicht wirklich einfach, den gerade Freizeitspielern will man nicht den Spaß am Poker verderben. Auch die technische Umsetzung war alles andere als einfach, so dass der Release mehrfach verschoben wurde.

Ende Februar wurde die Software dann auf NL100 gestestet. Nach ein paar Startschwierigkeiten und einem kurzzeitigen Rückzieher seitens PokerStars wurden nun nach und nach Limits hinzugefügt. Wie ein Sprecher des Poker Rooms gestern auf Two Plus Two bekanntgab, greift die Regelung nun bei allen NLHE-Tables von NL2 bis NL200 sowie PLO50 bis PLO200.

Der offizielle Name ist im übrigen Buy-In Obligations (eng.: Verpflichtungen). Das Verfahren ist ein wenig komplex, doch im Prinzip geht es darum, dass sich ein Spieler wieder mit der Anzahl von Big Blinds einkaufen muss, wenn er am Tisch mit einem kleineren Stack gestartet ist. Allerdings gibt es hierfür acht Ausnahmen, die ein Spieler innerhalb von 20 Stunden machen darf.


5 Comments
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Oops
6 Jahre zuvor

Wäre es nicht viel einfacher nur ein fixes buyin am Tisch zuzulassen? Dann kann man ja immer noch auf einem level Tische mit unterschiedlichen buyins 10, 25, 50, 100, 200 etc haben. Das „unfaire“ liegt doch eher darin, dass die shorties mit ihrer allin oder fold Strategie den größeren Stack die Tischdynamik kaputt machen und nicht darin, dass sie an einem anderen Tisch wieder klein anfangen.

Newcomer
6 Jahre zuvor

Dafür gibt es doch die „Deep“-Tische. Und warum beschweren sich die sog. Regs ? Angeblich sind sie doch froh über jeden Freizeitspieler… Lasst sie doch ab und an mal was gewinnen und anschließend wieder unter die Leute bringen.

pani99
6 Jahre zuvor

Spiel ich halt full tilt

kneterakete
6 Jahre zuvor

Spiel ich halt mit Puppen

Meine Meinung
6 Jahre zuvor

Wir könne die kohle auch woanders ausgeben.

Sportwetten darf man auch setzten kommen und gehen wann man will!

Also GL