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USA: keine $870 Millionen Strafe für PokerStars

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Das Commonwealth of Kentucky scheiterte vor Gericht. Der US-Bundesstaat forderte von The Stars Group eine Schadenszahlung in Millionenhöhe.

Ein wichtiger Erfolg für The Stars Group (TSG). Die Mutterfirma von PokerStars erhielt vor dem Revisionsgericht in Kentucky Zuspruch und muss keine Strafe an das Commonwealth of Kentucky zahlen. $100 Millionen, die TSG als Sicherheit anzahlen musste, werden nun zurückgefordert.

Die Ausgangslage des Rechtsstreits ist ein Jahrhunderte altes Gesetz, dass Spielern, die in einem illegalen Glücksspiel verloren haben, ihre Verluste vom Gewinner einklagen dürfen. Hier scheiterte letztendlich der Fall, denn das Gesetz sah nie vor, dass sich der Bundesstaat im Namen der Verlierer bereichert.

Vor mehr als zehn Jahren ging Kentucky gegen zahlreiche Anbieter und versuchte 141 Domains zu sperren. Als dies nicht fruchtete, versuchte der Bundesstaat die Verluste „der Bürger“ einzuholen.

Im Sommer 2013 verbuchte Kentucky hierbei sogar einen Teilerfolg. So zahlte bwin.party $15 Millionen. Hier muss jedoch erwähnt werden, dass bwin.party – bevor 2006 der Markt verlassen wurde – auch Casinospiele offerierte und dort die Bürger von Kentucky direkt Geld an den Veranstalter verloren, wohingegen das Geld am Pokertisch auch bei den Gegnern landete.

Nachdem Black Friday war von den großen Anbietern nur noch PokerStars übrig und das Commonwealth of Kentucky versuchte dort Geld zu holen. Vor drei Jahren wurde geurteilt, dass The Stars Group (damals Amaya) $870 Millionen zahlen soll.

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