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USA: Langsames Comeback von Livepoker

Langsam, aber doch stetig wird das Live-Poker Angebot in den USA immer größer. Vom Outdoor-Gaming in Los Angeles über das Comeback der Deepstack Extravaganza Series im Ventetian bis hin zum Cash Game in Atlantic City werden die Möglichkeiten wöchentlich mehr.

Während in Europa sich aktuell der umgekehrte Trend breit macht (Keine Casinos in Tschechien, Slowenien schließt, Absagen in Frankreich) gibt es in den USA langsam wieder ein breiteres Angebot. Turniere sind dabei aber nach wie vor in der Minderheit. In Las Vegas gibt es in den Pokerrooms im Venetian bzw. im Aria wieder Turniere, in Florida werden sie in den Hard Rock Casinos Hollywood und Tampa angeboten, aber auch in Texas feiert die Lone Poker Series ihre Premiere. Abgesehen vom Debakel der Midway Poker Tour gibt es einen klaren Aufwind für die Pokerturniere. So stoppt auch die Midstates Poker Tour wieder im Venetian in Las Vegas und von 26. Oktober bis 29. November werden beim Deepstack Extravaganza mehr als $1.600.000 an Preisgeldern garantiert. Das ist freilich noch deutlich weniger als in den Vor-Coronazeiten, aber zumindest wieder ein Silberstreif am Horizont. Seit letztem Freitag hat auch das Planet Hollywood wieder den Pokerroom geöffnet, donnerstags bis sonntags wird gespielt.

Commerce und Bicycle haben seit Anfang Oktober wieder als Outdoor Gaming Spielstätten geöffnet. Das tut dem Spielerzustrom keinen Abbruch und die Pokerfans können zumindest wieder Cash Games spielen.

Ab heute wird auch wieder in Atlantic City gepokert. Seit Mitte März hatte das Borgata Hotel & Casino seine Pforten geschlossen. Um 10 Uhr Ortszeit öffnen sich heute die Türen. Der Pokerroom hat seine Tische von 77 auf 30 reduziert, gespielt wird mit maximal sieben Spielern pro Tisch, Plexiglas-Trennwänden und Mund-Nasen-Schutz. Von Turnieren kann hier keine Rede sein, aber Cash Games gibt es und um die ein wenig attraktiver zu machen, startet auch der Bad Beat Jackpot gleich bei $100.000.


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