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WSOP 2016 – Jack Effel spricht über William Kassouf

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Poker-Pro William Kassouf nutzt jede Chance, um sich als Opfer der Turnierleitung darzustellen, profitiert jedoch gleichzeitig von seinem Image als Bad Boy des Main Events. Nun hat sich Jack Effel zum Thema zu Wort gemeldet.

Kaum ein Spieler sorgte beim $10.000 Main Event der World Series of Poker 2016 für so viel Aufsehen, wie Will Kassouf. In Episode 4 kassierte der Brite eine Strafe und in Episode 12 gerieten er und Jack Effel erneut aneinander. Grund für die Probleme waren sein sehr langsamer Spielstil und seine Redseligkeit am Poker Table.

Kassouf profitiert von seiner polarisierenden Persönlichkeit und versucht auf der großen Bühne Fuß zu fassen. So war der Poker-Pro unter anderem im Podcast von Two Plus Two sowie bei Joey Ingram zu Gast.

Nun darf die Poker-Community die andere Seite der Geschichte hören. In einem exklusiven Interview mit PokerNews spricht der Turnierdirektor über die Hintergründe und verdeutlicht noch einmal, dass die Szenen im Fernsehen nur ein Bruchteil wiedergeben.

Ich habe sehr viele Mitarbeiter bei der World Series of Poker. Wenn ich gerufen werde, um eine Entscheidung zu treffen, dann sind wir bereits an dem Punkt, an dem vorhergehende Aktionen von meinen Leuten nicht unterbunden werden konnten. Bis dahin hat der Spieler bereits Warnungen erhalten […] Ich laufe nicht einfach im Amazon Room herum und versuche Leute zu finden, denen ich Strafen geben oder sie anbrüllen kann“ so Jack Effel.

Der Turnierdirektor beschreibt den Vorfall mit Kassouf wie folgt: „Manchmal sind die Regeln nicht eindeutig und man muss eine Entscheidung treffen. Im Fall von Will Kassouf war es jedoch nicht wirklich eine solche Bauchentscheidung. Mit all dem, was er sich im Vorfeld geleistet hatte, hätte ich ihm für drei Dinge eine Strafe geben können. Übertriebenes Schwatzen, Stören und Verspotten. Er wurde erst zwei Hände zuvor verwarnt, als ich ihm eine Strafe gab.

2 KOMMENTARE

  1. Table Talk a la Daniel Negreanu, Tony G. oder Jamie Gold geht noch vollkommen in Ordnung. Aber Kassouf versuchte ja mit allen Mitteln zu provozieren, selbst als er schon verwarnt wurde. Vielleicht hängst auch mit einer Persönlichkeitsstörung zusammen. Kann man ja nie wissen. Wenn jedoch ein Jack Eiffel kommt und mir sagt, ich solle meine Klappe halten, dann bin ich mucksmäuschen still und beweg mich keinen Zentimeter.
    mMn. kompletter Psychopat. Leider ist er nicht der einzige in der Pokerwelt.

  2. Beim Spiel sind Gedanken frei und von Bedeutung zum eigenen Spiel. Das wenigste was einen hilft ist jemand der Gesprächsbedarf hat. Als Dealer kann man das einen klar machen und auf die pausen Hinweisen. Wäre ich total tilt weil meine aa mit 72 geknackt wurden und jemand quatscht blöd rum ist meine Strafe für mich von mir mit Sicherheit einkalkuliert. Mehr tilt geht eh nicht und wenn dann richtig ?

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