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WSOP 2025: Das ist beim Main Event passiert

  • Mizrachi dominiert: Der „Grinder“ holt sich mit 297.000 Chips die Führung an Tag 1b des WSOP Main Events 2025.
  • Spektakuläres Ausscheiden: Jared Bleznick verliert mit A♥️ A♦️ gegen Locquets Quads mit 9♦️ 9♣️ nach sechsfachem Raise.
  • Dolofan-Drama: Der Chipleader von 2024 wird 2025 an Tag 1b als Erster eliminiert.

An den ersten Starttagen des Main Events ist so einiges passiert. Wir haben alle wichtigen Updates parat.

Waheed Feda am Pokertisch.
Feda hat Kolsun mit Quads den Garaus gemacht.

 

Mizrachi brilliert an Tag 1b

Der zweite Starttag des 10.000-US-$-Main-Events der World Series of Poker 2025 hatte es in sich: 1.096 Spieler traten im Horseshoe und Paris Las Vegas an, 799 schafften den Sprung in Tag 2. 

An der Spitze des Chipcounts thronte kein Geringerer als Michael Mizrachi, der mit 297.000 Chips seine bärenstarke Form untermauerte. Erst wenige Tage zuvor hatte er das 50.000-US-$-Poker-Players-Championship zum vierten Mal gewonnen und Bracelet Nummer sieben eingesackt.

Auch andere bekannte Namen legten ordentlich los: Juliet Hegedus (267.000), Dakota Baggett (270.400) und Adrien Guyader (259.700) behaupteten sich in der Spitzengruppe. Von den früheren Main-Event-Champions überlebten unter anderem Max Neugebauer (193.300) und Phil Hellmuth (85.000). Letzterer machte nebenbei wieder mit einem theatralischen Auftritt Schlagzeilen.

Top 10 Chipcounts beim WSOP Main Event 2025, Tag 1b:

Rang Spieler Land Chips Big Blinds
1 Michael Mizrachi USA 297.000 371
2 Dakota Baggett USA 270.400 338
3 Raoul Kanme Niederlande 270.000 338
4 Juliet Hegedus USA 267.000 334
5 Joseph Ozimok USA 265.000 331
6 Eric Thompkins USA 264.000 330
7 Adrien Guyader Frankreich 259.700 325
8 Michael Hager USA 254.800 319
9 Kestutis Jungevicius Litauen 248.600 311
10 Brian Tolley USA 247.400 309

Bad Beat für letztjährigen Chipleader

Ein Rückschlag der bittersten Sorte traf George Dolofan, der 2024 noch als Chipleader aus Tag 1 hervorging. Dieses Mal war er nach nur 45 Minuten der erste Spieler, der ausschied. Zunächst verlor er einen großen Pot gegen James Gorham. Wenig später ging er mit Pocket Aces auf dem Board von 10-9-5-8-4 all-in, nur um gegen Gorhams Q-J zu verlieren, der damit die Straße traf.

Aces cracked, Quads flopped

Der vierte Starttag des Main Events bot einige der verrücktesten Hände des Jahres. Beispiel gefällig? Aber klar doch: Jared Bleznick pushte nach einem wilden 6-Bet-Pot mit A♥️ A♦️ auf dem Board 4♥️ 9♠️ 3♣️ 9♥️. Romain Locquet callte ihn mit 9♦️ 9♣️ und zeigte Quads! Bleznick war drawing dead, bevor der River überhaupt kam.

Kurz darauf kam es zu einer skurrilen Hand: Cliff Maloney callte mit 9♣️ 7♣️ gegen ein All-in in Höhe von 85 Big Blinds und knackte mit dem Flush auf dem Turn die Könige von Robert Nobles (K♥️ K♦️). Maloney ließ sich feiern, erschien aber nach der Pause nicht mehr an seinem Tisch. Der Grund dafür ist nicht bekannt, es wird aber gemunkelt, der Vermisste habe etwas zu tief ins Glas geschaut.

Den Tagesabschluss bildete ein Drama zwischen Waheed Feda und Elias Kolsun. Auf dem Board J♣️ 3♦️ 3♣️ 10♣️ ging Kolsun mit 10♠️ 10♥️ all-in nur um gegen Fedas 3♠️ 3♥️ und damit gefloppte Vierlinge unterzugehen.


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