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Haben Phua und Yong Wetten mit den Triaden abgewickelt?

Im Fall der illegalen Sportwetten rund um Richard Yong und Paul Phua hat die Staatsanwaltschaft neue Vorwürfe erhoben. Der angebliche Glücksspielring der beiden Poker High Roller soll Verbindungen zu Chinas Triaden haben.

Richard_YongIm Sommer legte das Federal Bureau of Investigation (FBI) Wei Seng ‚Paul‘ Phua, Sen Chen ‘Richard’ Yong (Foto) sowie sechs weiteren Verdächtigen die Handschellen an. Grund hierfür war ein vermeintlicher Sportwettenring, den die Geschäftsmänner von ihren Hotelsuiten aus geführt haben sollen.

Nun hat die Staatsanwaltschaft neue Dokumente vorgelegt. Diese sollen beweisen, dass Phua und Yong nicht nur für sich, sondern auch für andere Punter Wetten abgewickelt haben. Zu den Kunden sollen Tony Bloom und Matthew Benham gehören. Die beiden Briten sind Sportclubbesitzer und bekannt für ihre Vorliebe für Wetten.

Phua und Yong sollen zudem Geschäfte mit Cheung Chi-Tai gemacht haben. Der Chinese ist Besitzer der berühmten Junket-Firma Neptune und gilt als einer der neun Oberhäupter der Wo Hop To Triade. Das FBI gab schon bei der Verhaftung an, dass sowohl Phua als auch Yong hochrangige Mitglieder der 14K Triade sind.

Die Anwälte der Angeklagten bestreiten dies. Staranwalt David Chesnoff, der Paul Phua vor Gericht vertritt, gibt an, dass es „keine Organisation“ gibt. Die Angeklagten sind High Roller, die von einem Casino eingeladen wurden, weil sie viel Geld in Las Vegas lassen. Chesnoff bleibt auch weiterhin der Meinung, dass die Observierung und Verhaftung gegen die Verfassung der USA verstößt und es daher überhaupt keinen Fall gibt.


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