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WSOP Main Event 2025 – Tag 3: Große Namen scheitern, Newcomer brillieren

  • Polk eliminiert: Doug Polk verliert mit A♠️ A♦️ gegen K♠️ K♦️ nach König auf dem Flop.
  • Hellmuths One-Outer: Q♥️ auf dem River beendet sein Turnier gegen Q♠️ Q♦️.
  • Hoffnung für Österreicher: Shotaro Kobayashi führt das Feld an, Max Neugebauer in Schlagdistanz.

Beim WSOP Main Event 2025 ging das Favoritensterben am dritten Turniertag so richtig los. Mehrere Stars der Pokerszene flogen raus. Besser lief es für einen Österreicher. Wir berichten.

Phil Hellmuth beim WSOP Main Event 2025.
Phil Hellmuth stand die Anspannung ins Gesicht geschrieben.

 

Hellmuth fliegt schmerzhaft raus

Phil Hellmuth war sicher nicht glücklich, nachdem er mit A♠️ K♦️ gegen die Q♠️ Q♦️ von Michael Zulker all-in ging. Der K♣️ auf dem Turn ließ zwar Hoffnung aufkeimen, aber die Q♥️ auf dem River zerstörte seine Träume auf einen Deep-Run. Der „Poker Brat“ nahm das Ausscheiden ausnahmsweise gefasst hin, sein Gesichtsausdruck sprach aber Bände. Auch das Ausscheiden seines Sohnes Phil Hellmuth III. dürfte seine Laune nicht verbessert haben.

Auch Doug Polk schien mit den Pokergöttern im Argen zu liegen. Mit A♠️ A♦️ schob er seine 243.000 Chips in die Mitte. Luke Chung callte mit K♠️ K♦️. Der Flop K♠️ 6♣️ 3♣️ war für Chung perfekt, für Polk aber eine einzige Katastrophe. Der Turn (7♦️) und der River (10♦️) brachten ihm ebenfalls nichts und er schied kurz vor den Geldrängen aus.

Auch Negreanu und Tamayo ohne Happy End

Daniel Negreanu konnte seine starke Performance im Online-6-Max-Event nicht an den Live-Tisch übertragen. Nach einem soliden Start endete seine Reise mit einem Coinflip: Mit 9♥️ 9♦️ stellte er gegen Simon Levys A♥️ Q♠️ all-in. Der Flop 4♣️ 8♠️ K♥️ war für Negreanu in Ordnung, genauso wie der Turn 10♥️, aber der River Q♣️ besiegelte sein Ausscheiden. 

Auch der amtierende Champion Jonathan Tamayo musste früh die Segel streichen. Er raiste mit 8♥️ 8♠️, Alen Tenorio 3-bettete mit A♣️ K♣️. Tamayo ging all-in und verlor aufgrund des A♦️ J♣️ 9♣️-Flops. Für den Titelverteidiger endete das Abenteuer Main Event damit zwar früh, aber wenigstens verlor er nicht viel Geld: Er hatte sich zuvor über ein 160-$-Online-Satellite-Event qualifiziert.

Überraschung an der Spitze

Während viele Favoriten fielen, schoben sich einige weniger bekannte Namen ins Rampenlicht. Der Japaner Shotaro Kobayashi führt das Feld mit knapp zwei Millionen Chips an. Dicht auf den Fersen: WSOP Europe Champion Max Neugebauer aus Österreich sowie die US-Amerikanerin Juliet Hegedus, die bereits im Ladies Event überzeugte. 

Stark präsentierten sich auch David Alvarez, Tomas Szwarcberg und Thomas Eychenne. Noch ist aber nicht aller Tage Abend und die Favoritenliste ist lang, denn auch Pokergrößen wie Viktor Blom, Liv Boeree, Jason Mercier oder Nate Silver sind weiterhin im Rennen.

Platz Spieler Land Chips Big Blinds
1 Shotaro Kobayashi Japan 1.971.000 246
2 Max Neugebauer Österreich 1.928.000 240
3 Sam Jakubowicz Frankreich 1.800.000 225
4 Juliet Hegedus USA 1.745.000 218
5 Tomas Szwarcberg Mexiko 1.709.000 214
6 David Alvarez Spanien 1.629.000 204
7 Thomas Eychenne Frankreich 1.618.000 202
8 Brandon Harris Großbritannien 1.616.000 202
9 Luke Chung USA 1.606.000 201
10 Chad Power USA 1.546.000 193


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