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Klage abgewiesen – Paul Phua ist frei!

Nach rund elf Monaten darf Poker High Roller Paul Phua zurück in seine Heimat. Richter Andrew Gordon wies gestern die Klagen zurück. Die Staatsanwaltschaft musste eingestehen, dass sie ohne Beweise keine Grundlagen für einen Fall hat.

Es war ein Gerichtsprozess, den die Poker-Community mit Spannung verfolgte. Im Juli 2014 wurden Wei Seng „Paul“ Phua, Sen Chen „Richard“ Yong sowie sechs weitere Personen in drei Luxusvillen des Caesars Palace in Las Vegas verhaftet.

Man warf den High Rollern einen „internationalen Sportwettenring“ vor, was nichts weiter bedeutete, als dass Phua und Freunde illegale Online-Sportwetten auf die Fußball Weltmeisterschaft abgeschlossen hatten.

Sechs der Angeklagten, darunter Richard Yong und Phuas Sohn, gingen Deals ein, was ihnen eine Bewährungsstrafe einbrachte, die ein fünfjähriges Einreiseverbot in die USA bedeutet. Die Anklage gegen Yongs Sohn wurde fallen gelassen.

Phua, der von der Staatsanwaltschaft als der Leitende der „illegalen Operation“ gesehen wurde, versuchte jedoch von zu Beginn an eine Abweisung der Klage zu erreichen. Grundlage war das verfassungswidrige Vorgehen des Federal Bureau of Investigation (FBI). Richter Andrew Gordon stimmte den Argumenten der Verteidigung zu und wies in zwei Anhörungen alle Beweise zurück.

Bis gestern klammerte sich die Staatsanwaltschaft noch an eine Anklage wegen Verschwörung, musste jedoch kleinbeigeben und die Niederlage eingestehen. Paul Phua darf nun das Land verlassen und wird zudem beschlagnahmte $2 Millionen in Cash sowie seinen Privatjet im Wert von $48 Millionen, wieder erhalten.


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