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Poker Gossip: Stones Gambling Hall fordert Klageabweisung

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Kein Betrug, nur schlechte Verlierer. Die Stones Gambling Hall weist im Mike Postle-Skandal jegliche Schuld von sich und reichte vor Gericht eine Klageabweisung ein.

Wie die Zeitung The Sacramento Bee berichtet, gibt es ein Update im Rechtsstreit rund um den möglichen Betrug von Mike Postle. Kings Casino LLC, die Mutterfirma der Stones Gambling Hall in Citrus Heights (US-Bundesstaat Kalifornien), reichte vor Gericht eine Abweisung der Klage ein.

Die Rechtsvertreter des Casinos geben an, dass der Rechtsstreit die „ältestes Beschwerde von Zockern“ vertritt. Nämlich, dass eine Niederlage nur durch einen Betrug zustande kommen kann. Des Weiteren wird angegeben, dass die Stones Gambling Hall nicht haftbar gemacht werden sollte, nur weil Mike Postlezu viele Hände von ihnen gewann“.

Kings Casino LLC pocht darauf, dass nur der Tisch bereitgestellt wurde und man keinen Gewinn durch den Erfolg einzelner Spieler hatte. Die Kläger hatten die Wahl, ob und wie lange sie spielen, ebenso wie viel Geld, sie in Hände investierten.

Mac VerStanding, der mit seiner Anwaltskanzlei insgesamt 25 Spieler vertritt und die $30 Millionen Klage einreichte, kommentierte gegenüber der Zeitung: „Ich finden es bedauerlich, dass […] meine Klienten als schlechte oder frustrierte Verlierer“ dargestellt werden.

Fakt ist, dass die Vorwürfe nicht von ungefähr kommen. Nicht nur ist Mike Postles Winrate ein statistischer Ausreißer, sondern durch den Livestream sind zahlreiche Hände festgehalten, in denen Postle extrem außergewöhnliche Lines spielt.

Dabei erscheint es immer so, als ob der US-Amerikaner über perfektes Wissen verfügt. Die Vermutung, dass Mike Postle die Hole Cards kennt, wird dadurch unterstützt, dass der Grinder in keinem anderen Cash Game erfolgreich ist und während der Hände sein Smartphone, welches er auf seinen Beinen platzierte, starrte.

4 KOMMENTARE

  1. Gute Argumentation vom Casino, glaube nicht das die Richter sich wirklich für Mike Postle interessieren.
    Ausserdem sind die 30 Millionen auch nicht realistisch, ein Schadensersatz in Höhe von 250.000,-$ im Vergleich ohne Gerichtsurteil ist da doch sehr viel realistischer.

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  2. Vor Gericht wird „Sachverständiger“ Joey Ingram schon helfen können, eine starke Indizienkette gegen das Casino und Mike Postle aufzubauen!

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