Phil Galfond hat neue Details zu Run It Once Poker veröffentlicht. Der Poker Room verbietet Heads-Up Display (HUDs), bietet jedoch dynamische Avatare als innovativen Ausgleich.

Auch wenn durch den Zweikampf zwischen partypoker und PokerStars mittlerweile wieder auf „traditionelles“ Marketing gesetzt wird, so wünscht sich die Poker-Community weiterhin einen weißen Ritter in schimmernder Rüstung.
Phil Galfond annoncierte im Sommer 2016 Run It Once Poker und löste damit eine Welle der Begeisterung auf. Nachdem der ehemalige Poker-Pro sich jedoch eingestehen musste, dass der Weg deutlich steiler als geplant war, schrieben Viele das Projekt bereits ab.

Nun hat Phil Galfond weitere Details enthüllt. In einem ausführlichen Posting sprach der US-Amerikaner über die Idee hinter RIO Poker: „Wir haben Run It Once Poker von Grund auf designt, um der Online Poker-Welt etwas Einzigartiges zu bieten.
Wir sind nicht 888 mit kleinerer Hausabgabe oder partypoker mit einem unterschiedlichen Design oder PokerStars mit mehr Transparenz. Wir sind hier, um Run It Once Poker zu sein.“

Eine dieser Entscheidungen war HUDs für alle Tische – mit Ausnahme der High Stakes-Sektion – zu verbieten. Phil Galfond gibt an, dass er nichts gegen die Hilfsmittel hat, noch Spieler kritisieren möchte, die diese nutzen. Details zu den Sicherheitsmaßnahmen gibt es nicht, doch Regelverstöße werden geahndet.
Ein Mittel, um HUDs möglichst ineffektiv zu machen, sind anonyme Tische. Spieler bekommen einen Alias, sobald sie sich an den Tisch setzen. Dieser gilt für die Session, so dass Gegner Reads gewinnen können.

Zu guter Letzt gibt es auch ein Update zu den Lizenzen. runitonce.co.uk sowie runitonce.com haben eine aktive Lizenz bei der UK Gambling Commission (UKGC), runitonce.eu ist bei der Malta Gaming Authority (MGA) angemeldet. Wer also nicht in einem „Black Market Land“ oder in Frankreich, Spanien, Portugal oder Italien lebt, sollte spielen dürfen.