Kolumnen

42o

2

Douglas Adams Fan bin ich. Durch das von ihm geschaffene wunderbare Universum reist man gerne, ist dabei stets auf der Suche nach der Antwort. Der Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“. 42 soll sie dann am Ende heißen.

Heute werde ich 42 Jahre alt. Und genau heute vor einer Dekade habe ich für die Pokerfirma meinen ersten Beitrag verfasst. „Der letzte Deutsche in London“ hieß dieser.
Heute veröffentliche ich meinen 94sten und vorletzten Beitrag.
Ein guter Zeitpunkt für einen Blick zurück – wie auch nach vorne:

Ehe ich euch meine persönlichen 10 „Lieblings-Texte“ vorstelle, will ich euch verraten, was noch kommt.
Ich werde bei der Pokerfirma noch einen 95. Beitrag veröffentlichen – und damit dann hier als Autor aufhören.
5% „Alphafehler“ zu den vollen 100 finde ich angemessen… ;-)

Meinen Abschluss-Text könnt ihr sogar mit gestalten: Schreibt mir gerne in den Kommentaren, solltet ihr ein Wunschthema haben.
Ich verspreche dabei nichts – außer, dass ich an sich gerne helfe und Lust habe, den ein oder anderen Wunsch einfließen zu lassen.
Diese Aktion widme ich auch dem Pokersport und der ihm positiv zugewandten Community.
Weiter besagt sie nichts.

Sowohl Gaming Institute als auch den Deutschen Poker Sportbund e.V. führe ich weiter – ohne jegliche Rückzugsgedanken.
Meine Brückenthemen – Poker als Modell für Entscheidungstheorie, Verhandlungstaktik oder Risikokalkulation – bespiele ich umfassender denn je.
Damit sollte an sich alles gesagt sein.

Herzlich danken möchte ich jedem meiner Leser und speziell meinen Kritikern.
Auch wenn manch einer versucht hat, mich zu ärgern und zu provozieren, so zog ich meist wichtige Motivation aus vielerlei unsachlicher Kritik und habe oft mehr leisten können als eigentlich für mich persönlich nötig gewesen wäre – und das ist doch was Gutes.

Mein Dank gilt natürlich Rosi Grünstäudl für die stets sehr wertschätzende und faire Zusammenarbeit – und ganz besonders danke ich meinem Freund Detlef Erhardt.
Allein wegen ihm habe ich mich für die Pokerbranche – und damit gegen den mir eigentlich vorgezeichneten Weg als Diplommathematiker – entschieden und es nie bereut.
Es sind immer die Menschen, die eine Sache groß machen und dafür sage ich groß DANKE.

Zwei andere Riesen unserer Branche, die es mit dem Charakter eines Detlef Erhardt aufnehmen konnten, und bei denen ich das Glück hatte, ihre Freundschaft zu gewinnen, sind leider bereits von uns gegangen:
Chad Brown und Marc Horisberger, wie habe ich von euch lernen dürfen. Ruhet in Frieden.

Nun denn. Wir werden uns ja noch einmal lesen. Ich freu mich drauf.

Sportliche Grüße
Stephan

Und hier wie angekündigt meine persönlichen Top 10 bisheriger Texte für pokerfirma:

Poker ist Sport++
Fast 2 Jahre ist es her, da schrieb Rosi „Poker ist kein Sport“. Ich „min-raiste“ sie sportlich mit „Poker ist Sport“ und „Poker ist Sport+“. Das Thema wurde heiß diskutiert, ebbte dann wieder ab. Immer habe ich meine in den beiden Artikeln dargelegten Überzeugungen weiterverfolgt. Heute möchte ich mit Teil 3, einem Statusbericht, anschließen.
https://www.pokerfirma.com/news/poker-ist-sport-3/96938

Hat Löw sich verpokert?
Diese Frage stellt sport1.de seinen Lesern ca. 24h nach unserem EURO 2012 Ausscheiden gegen Italien. Ich wollte wissen, wie sich die aktuelle Stimmung dazu darstellt und habe ohne groß darüber nachzudenken „Ja“ geklickt. Damit gehörte ich einer ca. 80%-igen Mehrheit bei fast 37.000 abgegebenen Stimmen an – und bin nicht stolz darauf.
https://www.pokerfirma.com/news/hat-low-sich-verpokert/132924

Von Managern und Spielern
Seit Jahren tauche ich gerne in die Welt der Politik, der Wirtschaft oder auch des klassischen Leistungssports ein. Im Gespräch mit den jeweiligen Experten dient Poker meist als gemeinsamer Nenner. Es ist die allen verständliche Sprache, wenn es um gutes Entscheiden geht – vergleichbar mit dem Einsatz von Englisch in Mallorca oder Macao.
https://www.pokerfirma.com/news/von-managern-und-spielern/225337

Am Anfang steht das Entry
„Re-Entry – Ja oder Nein“ ist eine spannende Frage. Das Nachdenken darüber deckt erschreckend unlogische Gewohnheiten auf. Hinterfrage ich diese, so komme ich auf die eigentliche Frage: warum spiele ich Poker?
https://www.pokerfirma.com/news/am-anfang-steht-das-entry/221265

Was „durrrr“ eigentlich aussagt
Das erste Match vs. Antonius ist nach 3 Sessions und ungefähr 5.000 Händen zu ca. 10% vorüber. Der Lead wechselte nach jeder Session, aktuell liegt Tom vorne, aber noch ist kein Trend zu erkennen. Soweit , so bekannt. Ich möchte hier darlegen, was Toms Angebot eigentlich bedeutet – wie stark und auf welchen Feldern er sich der Welt gegenüber im Vorteil wähnt, da doch zumindest er selbst, seine Wette als PlusEV sehen sollte. Vielleicht ist sie es auch…
https://www.pokerfirma.com/kolumnen/was-„durrrr“-eigentlich-aussagt/11024

Tischdynamik
Ein 6-handed Ringgame. Es geht um respektabel viel. Nicht nur finanziell. Eine Episode der German High Roller mit meiner Beteiligung wurde ausgestrahlt. Ich bekam Antworten auf Fragen, die mich seit der Aufzeichnung beschäftigt haben:
https://www.pokerfirma.com/news/tischdynamik/304915

Bewusst spielen
Fernab großer Aufmerksamkeit erschien im Sommer 2010 „Poker ist eine Kunst, kein Glück“ (http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen–kommentare/Poker-ist-eine-Kunst-kein-Glueck/story/17808926?track) im Schweizer Tagesanzeiger. Der Autor prangerte darin die Inkompetenz(!) der Schweizer Gerichtsbarkeit an, weil sie Pokerturniere allein den staatlichen Spielbanken unterstellte.
https://www.pokerfirma.com/news/bewusst-spielen/285370

Worte und Taten
Vergangenes Wochenende spielte ich ein Charityturnier in der Universität Osnabrück. Heiko Wulfs German Poker Days hatte geladen und 256 Spieler fanden den Weg in die Aula. Vor Turnierstart führten Udo Gartenbach und ich eine kleine Podiumsdiskussion zum Thema „Breitensport Poker – Fluch oder Segen?“. Udo konfrontierte mich charmant mit meinen – seiner Meinung nach – „radikalen“ Thesen. Im Verlauf des Gesprächs musste ich wieder einmal den Standpunkt vertreten, dass Poker „zu Null Prozent“ vom Glück abhänge.
https://www.pokerfirma.com/news/worte-und-taten/272685

50:50 – Gewinnst du’s?
Barcelona. Was für eine Stadt. Was für ein Verein. Was für ein Spiel. Nach 0:4 in Paris, ein 6:1 zu Hause. Gänsehaut pur. Aber was ist da passiert? Fangen wir es ein und nehmen es mit – für uns.
https://www.pokerfirma.com/news/5050-gewinnst-dus/483458

Ganz zu letzt:
About
Stephan Kalhamer. Gaming Institute. Deutscher Poker Sportbund. Mathematiker. Trainer. Autor. Speaker. Spieler. Und und und … Ganz ehrlich: ich kann gut verstehen, wenn sich da keiner auskennt.
https://www.pokerfirma.com/news/about/371282

2 KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT